Wenn das Wasser im Aquarium stinkt

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Oft kommt es vor, dass selbst relativ kurze Zeit nach einer Filterreinigung oder einem Wasserwechsel das Wasser im Aquarium wieder anfängt zu stinken. Dies kann an der Fäulnisbildung von toten Pflanzen liegen und macht eine erneute Reinigung notwendig.

Keine wöchentliche Reinigung des Aquariums notwendig

Diejenigen, die der Auffassung sind, ein Aquarium müsste wöchentlich gereinigt werden, liegen falsch. Denn Fakt ist: Aquariumwasser sollte nur dann gewechselt werden, wenn es auch tatsächlich nötig ist.

Im Normalfall riecht ein mit Wasser gefülltes Aquarium wie klares Seewasser oder auch nach einer moosbedeckten Waldfläche. In manchen Fällen riecht es jedoch äußerst unangenehm. Erinnert der Geruch an Schlamm und etwas Fauligem, sind dies erste Anzeichen für eine ernstzunehmende Bedrohung der Aquariumbewohner. Meistens kommt der üble Geruch von abgestorbenen Pflanzen oder Pflanzenteilen.

Hier ist eine Ursachenbekämpfung unabdingbar. Zunächst ist eine Überprüfung der vermehrten Algenbildung im Becken notwendig. Meistens vermehren sich Algen sehr gut, wenn sich im Aquarium-Wasser eine zu hohe Menge an Nährstoffen befindet. Verantwortlich hierfür sind oftmals:

Ursachen von vermehrtem Algenwachstum

  • Überbesatz
  • Überfütterung
  • unzureichender Wasserwechsel.

Was viele nicht wissen ist, dass auch eine zu gründliche Reinigung des Aquariums der Auslöser sein kann. Denn, werden zu viele der hilfreichen Bakterien entfernt, erhöht sich der Anteil der im Wasser vorkommenden Schad- und Abfallstoffe. Unabhängig davon, welcher dieser Gründe zutreffend ist, gelten diese als Vorstufe einer Nitriterhöhung.

Langfristig gegen stinkendes Aquarium-Wasser

Zu hohe Nitritwerte gefährden die Aquarienbewohner. In einem solchen Fall muss umgehend ein großzügiger Wechsel des Wassers vorgenommen werden. Zur Überwachung der Nitritwerte empfiehlt sich eine Minimierung der Fischfütterung sowie der Einsatz einer Süßwasseranalys. Beginnen Fische mit dem Schwimmen an der Wasseroberfläche und japsen nach Luft, haben sich Sauerstofftabletten respektive Sprudelsteine zur Entspannung als erfolgreich erwiesen.

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Machen sich Medikamente für Fische erforderlich, ist auf eine unnötig lange Verwendung derselben im Aquarium zu verzichten. Die Chemikalien tragen zusätzlich zur Wasserbelastung bei. Nach der Nutzung von Medizin für Aquarienbewohner empfiehlt sich ein Wasserwechsel. Am besten filtert der Besitzer das Wasser mit einem zusätzlichen Aquariumfilter. Aktivkohle eignet sich hierfür hervorragend.

Langfristig und schnell lässt sich eine Besserung durch Filterschlamm herbeiführen. Ist dieser nicht vorhanden, empfiehlt sich der Einsatz von Starterbakterien. Beim Wasseraustausch sollten auf jeden Fall abgestorbene Pflanzen oder Reste davon sofort herausgenommen werden. Dies ist übrigens auch dann erforderlich, sofern noch keine komplette Reinigung notwendig ist.

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Nach Möglichkeit sollte jedoch nur ein Teil des Aquarienwassers ausgetauscht werden. Bei Entnahme des gesamten Aquarium-Wassers kann relativ schnell die Lebensgrundlage der Fische zerstört werden. Denn durch diese drastischen Maßnahmen entfernt der Besitzer in den meisten Fällen auch wichtige Bakterienkulturen.

Im Rahmen der Aquarium-Reinigung ist es ferner von Bedeutung, gleichzeitig den Filter einer Reinigung zu unterziehen. Bleibt dies aus, können sich in diesem Reste verfaulter Pflanzen absetzen. Des Weiteren würde das Problem bei Nichtreinigung nach einer relativ kurzen Zeitspanne erneut auftreten. Zudem ist es empfehlenswert, die Glasscheiben des Aquariums ausschließlich mithilfe eines speziellen Scheibenreinigers zu reinigen. Reinigungsmittel dürfen auf keinen Fall zum Einsatz kommen.

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